FAQs
Psychotherapie
Für wen ist Psychotherapie geeignet?
Psychotherapie eignet sich für Menschen, die in belastenden Lebensphasen Unterstützung suchen, innere Konflikte klären oder wieder mehr Balance und Lebensfreude entwickeln möchten. Sie ist hilfreich bei Stress- und Erschöpfungszuständen, Ängsten, depressiven Verstimmungen, traumatischen Erfahrungen sowie bei Beziehungs- und Kommunikationsproblemen. Ebenso profitieren Personen, die an Persönlichkeitsmerkmalen arbeiten, Selbstwahrnehmung und Achtsamkeit stärken oder neue Bewältigungsstrategien erlernen wollen. Im Sinne eines integrativen Ansatzes passt Psychotherapie zu Menschen, die sowohl psychische als auch körperliche und soziale Aspekte ihres Wohlbefindens berücksichtigen möchten und wertschätzende, individuell abgestimmte Begleitung bevorzugen.
Wie läuft ein Erstgespräch ab?
Beim Erstgespräch nehmen wir uns in entspannter, vertraulicher Atmosphäre Zeit, um Ihre Anliegen, Bedürfnisse und Ziele zu besprechen. Zuerst klären wir die organisatorischen Rahmenbedingungen (Dauer, Häufigkeit, Kosten, Schweigepflicht) und ich stelle kurz meinen Ansatz und mögliche Methoden vor, damit Sie wissen, was Sie erwarten können. Anschließend hören wir ausführlich Ihre aktuelle Situation und Lebensgeschichte an, identifizieren Prioritäten und erste Themenfelder und prüfen gemeinsam, welche Form der Begleitung (Einzeltherapie, Coaching, achtsamkeitsbasierte Übungen) am besten passt. Am Ende besprechen wir konkrete nächste Schritte, Ziele für den weiteren Prozess und vereinbaren — falls gewünscht — einen Folgetermin. Sie entscheiden jederzeit über Tempo und Tiefe der Arbeit; mein Ziel ist ein klarer, respektvoller Startpunkt für Ihre persönliche Entwicklung.
Welche Kosten entstehen?
Die Kosten für Psychotherapie richten sich bei uns nach Art, Dauer und Häufigkeit der Sitzungen sowie nach dem individuell vereinbarten Umfang der begleitenden Leistungen (z. B. Coaching, diagnostische Abklärung oder schriftliche Dokumentation). Wir bieten transparente Preise: Erstgespräch und Diagnostik haben einen festen Satz, reguläre Einzelstunden werden je nach Therapieverfahren und Zeitrahmen berechnet, und längere oder intensivere Interventionen können abweichend vergütet werden. Auf Wunsch klären wir vorab die Erstattungsmöglichkeiten durch gesetzliche oder private Krankenversicherungen sowie die Voraussetzungen für eine Kostenerstattung; für Klientinnen und Klienten ohne Erstattungsanspruch sind private Honorare zu vereinbaren. Bei Bedarf erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan mit klarer Kostenaufstellung und informieren über mögliche Ermäßigungen, Ratenzahlungen oder kombinierte Leistungsangebote.
Was soll ich tun, wenn ich dringend Hilfe brauche, an Selbstmord denke oder mich sehr hoffnungslos fühle?
Krisen der psychischen Gesundheit können jeden treffen, unabhängig von Alter, Ausbildung, Beruf, Herkunft oder sozialem Status. Eine Krise kann die Folge eines kurzfristigen Stressors sein, wie z. B. einer Schockreaktion aufgrund einer realen Gefahrensituation, oder sie kann das Ergebnis eines länger anhaltenden, kumulativen Stressors sein.
Wenn Sie sich derzeit in einer psychischen Krise oder einem Notfall befinden, zögern Sie bitte nicht, sich an uns zu wenden:
Gehen Sie zu Ihrem Arzt (Allgemeinmedizin, Psychiatrie, Psychosomatik, Neurologie) oder rufen Sie dort an,
Wenden Sie sich an ein Krankenhaus mit psychiatrischer Abteilung oder suchen Sie es auf,
Wenden Sie sich an den medizinischen (psychiatrischen) Notdienst (bundesweite Telefonnummer: 116 117) oder kontaktieren Sie einen Hilfsdienst. Konsultationsdienste für akute Krisensituationen (siehe Adressen unten - für Deutschland):
Erwachsene: Nachts unter den bundesweiten Rufnummern 0800-1110111 oder 0800-1110222 oder www.telefonseelsorge.de (anonym, bundesweit, kostenlos)
Kinder und Jugendliche: Hotline "Nummer gegen Kummer" (www.nummergegenkummer.de Kostenlose Beratung von Montag bis Freitag, 15.00 bis 19.00 Uhr, unter der bundesweiten Rufnummer 0800 - 111 0 333). In jeder deutschen Stadt gibt es psychologische Beratungsstellen, Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, psychosoziale Beratungsstellen und sozialpsychiatrische Dienste.
Body & Movement
Brauche ich Yoga-Erfahrung?
Bei meinem brauchst du keine Yoga-Vorerfahrungen — jede Begleitung beginnt genau da, wo du stehst. Meine Angebote sind so gestaltet, dass sie Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen und Bedürfnissen offenstehen: Schritt für Schritt, in Ihrem Tempo und mit klarer Orientierung. Ob du zum ersten Mal therapeutische oder coachende Unterstützung in Anspruch nehmen oder bereits Erfahrungen mitbringen, wir schaffen einen sicheren, wertschätzenden Rahmen, in dem persönliche Entwicklung und Achtsamkeit wachsen können.
Was ist Somatic Yin Yoga?
Somatic Yin Yoga ist eine langsame, achtsamkeitsbasierte Praxis, die traditionelle Yin-Yoga-Haltungen mit somatischen Prinzipien verbindet, um tiefere körperliche und nervale Entspannung zu ermöglichen. Im Fokus steht das bewusste Wahrnehmen innerer Empfindungen, Atmung und feiner Bewegungsmuster statt kraftvoller Muskelanstrengung; Haltungen werden länger gehalten, jedoch mit sanften mikro‑Bewegungen, propriozeptiver Einladung und gezielter Interozeption, um Spannungsschichten zu verschieben und das Nervensystem zu regulieren. Die Methode fördert Selbstwahrnehmung, Resilienz und emotionale Integration, indem sie Raum schafft für langsame Veränderungen im Bindegewebe (Faszien) sowie in den automatischen Regulationsmechanismen des Körpers, begleitet durch klare Innenfokus‑Anleitungen und eine respektvolle Haltung gegenüber individuellen Grenzen.
Ist das ein therapeutisches Angebot?
Mein Yoga-Angebot ist kein therapeutisches Angebot und ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. Die Stunden dienen der Förderung von Wohlbefinden, Beweglichkeit und Achtsamkeit, sind auf Entspannung und Selbstwahrnehmung ausgerichtet und richten sich an gesunde Menschen oder an diejenigen, die ergänzend zu ärztlich verordneten Maßnahmen praktizieren. Bei akuten oder chronischen gesundheitlichen Beschwerden, psychischen Problemen oder wenn Sie unsicher sind, ob Yoga für Sie geeignet ist, bitte ich Sie, vor der Teilnahme Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt beziehungsweise einer Therapeutin oder einem Therapeuten zu halten.
Fachpersonen
Für wen ist Selbsterfahrung geeignet?
Selbsterfahrung als Therapeutin oder Kollegin eignet sich für Menschen, die bereits in psychosozialen oder therapeutischen Berufsfeldern arbeiten oder eine solche Ausbildung anstreben und bereit sind, eigene innere Prozesse, Grenzen und Beziehungsmuster kritisch zu reflektieren; besonders geeignet ist sie für Personen, die Verantwortung in begleiteten Prozessen übernehmen wollen, ihre Empathiefähigkeit und berufliche Präsenz vertiefen möchten sowie jene, die professionelle Distanz und Selbstfürsorge in Einklang bringen wollen. Ebenso profitieren Menschen, die belastende Primärerfahrungen oder wiederkehrende Reaktionsmuster bearbeiten möchten, von der Selbsterfahrung, da sie hier persönliche Trigger erkennen und konstruktiv integrieren können. Wichtig ist die Bereitschaft zu ehrlicher Selbstreflexion, Vertraulichkeit, regelmäßiger Teilnahme und die Offenheit, fachliches Feedback anzunehmen sowie sich selbst gegenüber achtsam zu bleiben, um Überforderung zu vermeiden.
Wie unterscheidet sich Selbsterfahrung von Supervision?
Selbsterfahrung und Supervision verfolgen zwar beide die berufliche und persönliche Entwicklung, unterscheiden sich aber klar in Zielsetzung und Fokus: Selbsterfahrung richtet sich auf das persönliche Erleben, die Verarbeitung eigener Gefühle, Muster und biografischer Themen mit dem Ziel größerer Selbstkenntnis und innerer Integration; sie ist oft tiefenpsychologisch und individuell orientiert. Supervision dagegen konzentriert sich auf die berufliche Praxis, Team- oder Fallarbeit, professionelle Rolle und Arbeitsprozesse – sie dient der Qualitätssicherung, Fallreflexion und Konfliktklärung im beruflichen Kontext. Während Selbsterfahrung primär die Person hinter der Rolle stärkt, zielt Supervision darauf ab, das berufliche Handeln zu verbessern und arbeitsbezogene Anforderungen zu bewältigen; methodisch kann sich Selbsterfahrung stärker an persönlichen Therapieformaten orientieren, Supervision hingegen an kollegialen und organisationsbezogenen Interventionen.
Welche Formate gibt es?
Ich biete Kolleginnen ein vielfältiges Angebot an Formaten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung: regelmäßige Supervisionsgruppen zur Fallbesprechung und Reflexion, kollegiale Beratung in moderierten Peer-Gruppen, methodische Fortbildungen zu integrativen Therapieansätzen und Achtsamkeitstechniken, Einzelcoachings für berufliche Klärung und Burnout-Prävention sowie themenspezifische Workshops (z. B. Trauma, Embodiment, Intervision). Alle Formate sind flexibel in Dauer und Umfang und können als Präsenz- oder Onlineangebote sowie in hybrider Form organisiert werden, um individuelle Bedürfnisse, Teamstrukturen und Praxisabläufe zu berücksichtigen.